„lasst uns träumen, doch lasst sie uns leben Für selbstorganisierte Freiräume, gegen rassistische Sondergesetze. Her mit dem schönen Leben!“
Auch in diesem Jahr werden beim Jahresfest am 17. und 18. Juni wieder viele helfende Hände gebraucht. Wenn du zum Beispiel Lust hast, den Tresendienst zu übernehmen, an der Deko mitzuwirken oder ein wenig von Veranstaltungstechnik verstehst, komm einfach Montags gegen 19 Uhr zum Plenum oder trage dich dich in die Listen im Aufgang ein.
Aufruf des Zusammenschlusses antifaschistischer Gruppen in Halle
Der 01. Mai – hierzulande seit 1933 der Tag der deutschen Arbeit – steht wieder bevor. Die ostdeutsche Naziszene hat sich für den von ihnen nun ausgerufenen Kampftag gegen EU-“Erweiterungsorgie“ und „Fremdarbeiterinvasion“ ausgerechnet Halle ausgesucht. Dort wollen sie dem nicht mal ernsthaft geplanten EU-Beitritt der Türkei entgegentreten, dem „Baustein der Raubtierkapitalisten in ihrem nächsten Globalisierungsvorhaben“. Nach ihrem Scheitern bei den Wahlen wollen die Nazis auf den hallischen Straßen verhindern, dass – man höre und staune – „weitere Millionen von Fremden in unser Land hereingelassen“ werden.
2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. [..]

 

Die Jugendfreunde und Glanzlichter des Berliner Immobilienmarktes, Suitbert Beulker und Edwin Thöne, haben es fast geschafft. Während Beulker, der an anderer Stelle wohl gern 'mal mit einer Axt auf Türen und Öfen bewohnter Räume einschlägt, hinlänglich für seine eher indirekte Art des Dialoges bekannt ist, brilliert Thöne durch Vorschläge wie jenem zur Verhinderung der gewaltsamen Räumung, die BewohnerInnen der L14 mögen doch "einfach ausziehen". Gemeinsam sind sie Geschäftsführer der Lila GbR, Eigentümerin der Liebigstr. 14.