Das vor 10 Jahren im Rahmen der frankfurter Student_innenproteste besetzte Institut für vergleichende Irrelevanz ist in den frühen Morgenstunden des 22.04.13 von einem Großaufgebot der Polizei geräumt worden. Dabei gab es mindestens 3 verletzte Protestierende.
Zuvor hatte die Franconofurt AG als Eigentümerin des Gebäudes die Räumungsklage gegen eine fiktive IvI-GbR eingereicht, im Februar '13 wurde der Räumungstitel via Versäumnisurteil erwirkt.

 

In den Morgenstunden des 09. März 2013 drangen ca. 15 Beamt*innen der halleschen Polizei in das Wohnprojekt VL in der Ludwigstr. 37 ein. Legitimiert wurde der Einsatz seitens der Polizei mit Gefahr im Verzug, sie seien auf "Täter*innensuche". Dem voraus gegangen war der Versuch, das Hausrecht gegen alkoholisierte und gewaltbereite Gäste durchzusetzen. Es dauerte knapp zwei Stunden, bis die Gäste das Vereinsgelände endgültig verlassen hatten.

Das nächste Treffen zum diesjährigen Jahresfest findet am Sonntag, den 17.März ab 17:00 in den mondänen Hallen der R78 statt.

 

Wenn du selbst eine Veranstaltung in der R78 machen möchtest, nimm dir ein paar Minuten Zeit und schau in unsere Hinweise für Veranstalter_innen. Diese haben wir frisch überarbeitet und beantworten dir die meisten Fragen. Unklarheiten und Missverständnisse können so bereits im Voraus aus dem Weg geräumt werden. Alles andere lässt sich dann am besten beim Montagsplenum klären.

Am nächsten Sonntag wollen wir uns treffen, um erste Pläne für das Fest im Juni zu schmieden. Dabei soll es darum gehen, ob und wenn ja wie wir das diesjährige Jahresfest durchführen, welche Gruppen und Einzelpersonen sich in welcher Form daran beteiligen und wie die Gestaltung im Einzelnen aussehen könnte.

Seit vielen Jahren versammeln sich am und um den 13. Februar in Dresden Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verdrehen sie die Geschichte und nutzen den Mythos von der „unschuldigen Stadt“. Die Tradition des „stillen Gedenkens“ bietet den Nazis nach wie vor Anschlusspunkte. Sie verhindert, an diesem Tag aus der gesamten Breite der Dresdner Gesellschaft auf Nazis mit aller Vehemenz zu reagieren. Bis zum Jahr 2009 entwickelte sich der alljährliche Aufmarsch so zum größten Nazi-Ereignis in ganz Europa.