Vom 9. bis 21. September stehen wieder mal Reinigungs- und Reparaturtage an, wozu du herzlich eingeladen bist. Unter anderem müssen die Toiletten instand gesetzt werden, das zukünftige Gemeinschaftsbüro wird hergerichtet, im Infoladen ist noch einiges zu tun, der Bandpennraum bedarf einer Verschönerung und die Küche soll renoviert werden. Aber auch die Reinigung des gesamten Hauses ist wieder mal fällig, viele helfende Hände werden gebraucht.
Wenn du an einen oder mehreren Tagen Zeit hast und Muse verspürst, dich hieran zu beteiligen, komm einfach nachmittags vorbei, es sind dann Leute vor Ort.

 

Vom 5. - 11. August finden sich rund 1000 Personen aus 15 Ländern in Halle (Saale) zusammen, um ein Zeichen zu setzen – Künstler, Tänzer, Musiker, Aktivisten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Deutschland, Belgien, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Brasilien, Südafrika, Kenia, Ägypten und Senegal. Das Festival zelebriert Hip Hop Kultur und Street Art, steht aber allen künstlerischen Richtungen offen. Es ist ein offener Raum in dem wir gemeinsam und selbstbestimmt gestalten und lernen, um die Welt zu verändern. 

Im August macht die Reil78-Sonntagsküche Umbaupause und Urlaub. Weiter gehts am 1. September.

 

 

Aufruf des Zusammenschlusses antifaschistischer Gruppen in Halle

Am 06. Juli 2013 wollen Neonazis aus der Region in Halle demonstrieren. Warum und weshalb spielt dabei genau genommen keine Rolle. Denn dass Nazis nicht durch die Gegend laufen sollten, ohne Probleme zu bekommen, hat nichts mit ihren meist an den Haaren herbeigezogenen Themen zu tun. Es ist vielmehr ihre nationalsozialistische Ideologie, die nicht unwidersprochen bleiben soll. Und weil noch der dümmste Nazi aufgrund der mit dieser Ideologie notwendig einhergehenden Gewaltbereitschaft eine unmittelbare Gefahr für jeden ist, der in sein ausgeprägtes Feindbild passt, ist es notwendig, ihm den öffentlichen Raum zu nehmen, ihm offensiv entgegenzutreten.

 

„Machen wir uns nichts vor, in Halle ist so ziemlich alles doof, was doof sein kann.“

Nicht genug, dass Wohnen viel kostet, zusätzlich verdrängen die steigenden Mieten viele Menschen aus ihrem gewohnten Wohnumfeld. Staatlich organisierte und subventionierte Kultur- (z.B. das Thalia Theater) und Freizeiträume fallen dem Rotstift der Stadträt_innen und der Landesregierung zum Opfer, während jede Menge Geld in ein neues Fußballstadion fließt, welches ausschließlich von einem schlechten Drittligisten genutzt wird [1/2]. Auch für einen Containerhafen, in dem so gut wie nie Containerschiffe anlegen [3], wird das Geld sprichwörtlich in der Saale versenkt.

 

°Drinnen & Draußen ° Siebdruck ° Pitataschen & Aufstrichverkostung ° Cocktailbar ° Falafelstand ° Gulaschkanone ° Kickerchen & Feuerchen°

[freitag:]          [samstag:]